Turnverein Bitburg 1911 e. V.

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St. Nikolaus bei den Kanuten

Nikol01Standesgemäß sollte St. Nikolaus am 28. November nach Anbruch der Dunkelheit mit dem Boot über den Bitburger Stausee kommend die Kanuten im Boothaus besuchen. Geduldig warteten hierzu die am Seeufer versammelten Kinder mit ihren Eltern. Nach einiger Zeit sah man in der Ferne ein kleines Licht, wie von einem Stern, das sich zunächst nur langsam vergrößerte. Als es näher kam, konnte man den erleuchteten heiligen Mann im Boot sitzend  erkennen. Spontan wurde er alsbald vom Ufer aus mit einem Lied begrüßt. Als er angelegt hatte, eilten die Kinder ans Boot, halfen dem offensichtlich schwergewichtigen St. Nikolaus ans Ufer und geleiteten ihn ins Boothaus. In Form von Versen hielt St. Nikolaus nun Rückschau auf die Erlebisse des vergangenen Paddeljahres. Nach seinem Vortrag schenkte er allen Kinder eine Tragetasche mit Obst, Nüssen und einem Stutenkerl. Außerdem überreichte er Matthias Maas und Moritz Glücks als besondere Anerkennung für die bestandene Fachübungsleiterprüfung eine Rettungsausrüstung zur Bergung von gekenterten Bootsfahrern.

 

 

Abfahrts- und Wildwasserrennen auf der Prüm | 18./19.10.2008

b228d28971Die offiziellen des Deutschen Kanuverbandes zeigten sich zufrieden über den organisatorischen Ablauf der von den Bitburger Kanuten ausgerichteten Ranglistenrennen an dem Oktoberwochenende. Das bewährte Vereinsteam organisierte einmal mehr unter der Regie des Abteilungsleiters Martin Vogler wie in den Jahren zuvor eine perfekte Veranstaltung. Für die Sicherheit an schwierigen Streckenabschnitten sorgten die Rettungsschwimmer der DLRG Gruppen aus Bitburg, Kordel und Oberweis.
Durch die Regenfälle in den Wochen vor der Veranstaltung hatte die Prüm einen erhöhten Normwasserstand, der durch den Stauseeablass weiter verstärkt wurde. Die Strecke im Schülerrennen der Kandi-Malz Abfahrt zwischen Brecht und Oberweis am Samstag erwies sich für machen als zu schwierig. Daher endete für einige der jüngeren Teilnehmer das Rennen sprichwörtlich in den Büschen mit anschließender Kenterung. Die jüngsten Teilnehmer aus Bitburg in der Altersklasse Schüler C meisterten jedoch die Strecke und stellten mit Moritz Lübken den Sieger. Josef Weber folgte auf dem zweiten Rang.
In der Juniorkasse konnte sich Peter Schumacher von den Trierer Kanufahrern gegen die vier favorisierten Mitkonkurrenten des Nationalteams des Deutschen Kanuverbandes auf der Paddelstrecke zwischen Wissmannsdorf und Oberweis deutlich durchsetzen. Sein Vorsprung auf Björn Beerschwenger aus Köln, der im Sommer diesen Jahres in Italien Europameister werden konnte, betrug im Ziel satte 22 Sekunden bei seiner Fahrzeit von 21:52,2 Minuten. Auf den folgenden Rängen kamen die EM Teilnehmer Sebastian Romberg, ebenfalls TKF Trier, sowie auf Rang vier Florian Heitmann und auf Rang sechs der Wildwasser-Sprint Europameister Benedict Scholz. Auf Rang fünf kämpfte sich Marian Heidtmann. Die vorgenannten fahren ebenfalls für Kölner Kanuvereine, der Stadt, die im Wildwasserrennsport seit zwei Jahrzehnten dominierend die Europa- und Weltmeister für den Deutschen Kanuverband hervorbringt.

Am Sonntagvormittag befuhren dann die Schüler die Prüm zwischen dem Marktplatz Irrel und Menningen. Bei den Schülerinnen B platzierten sich die Bitburger Anna Lena Weber und Ciara Niesen auf die Ränge elf und zwölf. Bei den Schülern in der Altersstufe C erreichten wie am Samstag Rang eins und zwei Moritz Lübken und Josef Weber. In der Klasse Schüler B kamen Lukas Presswood auf Rang sieben und Guillano Conti, ebenfalls beide aus Bitburg, auf Rang vierzehn.
Beim Wildwasser-Sprint, dem Hauptrennen am Sonntag in den Wasserfällen zwischen Prümzurlay und Irrel, gab es bei den Junioren im Kajak eine weitere Überraschung bereits im ersten Lauf. Der bei der EM schwächste Fahrer des Nationalteams Florian Heidtmann war der schnellste mit einer Sekunde Vorsprung bei einer Fahrzeit von 1:29,3 vor dem Europameister in dieser Klasse, Björn Beerschwenger. Auf den weiteren Plätzen folgten ebenfalls mit 1:30 Zeiten die Trierer Sebastian Romberg und Peter Schumacher. Man wartete gespannt auf die zweite Abfahrt. Florian Heidtmann verbesserte sich erneut um 1,5 Sekunden. Peter Schumacher erreichte 1:29,4 und schob sich auf Rang zwei der Endwertung. Björn Beeschwenger verbesserte sich nur um eine Zehntel Sekunde, errang als Sprint-Europameister mit Platz drei noch so gerade das Siegerpodest und verdrängte damit Sebastian Romberg vom TKF, der eine halbe Sekunde langsamer fuhr, als im ersten Lauf.

 

 

Wildwasserkanal Hüningen | 22.-26.06.2008

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Mit viel Gepäck und 18 Booten machten sich die 19 Kanuten aus Bitburg am Sonntag, dem 22.06.2008 auf in Richtung Frankreich. Unser Ziel war der Wildwasserkanal in Hüningen. Nach einer langen, sehr lustigen Fahrt kamen wir bei großer Hitze endlich an. Sofort begutachteten wir den Kanal und die Trainer Moritz, Matthias und Martin stürzten sich schon in die Fluten. Auch Lukas wollte die größte Walze ausprobieren, allerdings riss ihn das Wasser um und glücklicherweise konnte er sich aus seinem Boot retten.
Am ersten Abend grillten wir. Nach dem Essen mussten die Kinder auch schon schlafen gehen damit sie für das Paddeln am nächsten Tag fit waren.
Nach dem Frühstück brach die erste Paddelgruppe schon zum Kanal auf. Anfangs waren einige Kinder noch etwas ängstlich, doch dann waren sie kaum noch zu bremsen. Nachdem alle drei Gruppen einmal gepaddelt waren, gab es ein vorzügliches Mittagessen, welches Mechthild und Ursula täglich kochten. Nach dieser Stärkung und etwas Ausruhen ging es zum zweiten mal für diesen Tag aufs Wasser. Diesmal paddelten wir zum ersten Mal von oben bis unten. Das war ein Spaß! Da haben auch die letzten ihre Angst verloren.
Nur der arme Giovanni hat sich unglücklicherweise bereits am ersten Abend am Schienbein verletzt. Allerdings nicht beim Kanu fahren. Er musste im Krankenhaus mit 4 Stichen genäht werden. Dabei war er sehr tapfer. Aber leider konnte er dann nicht mehr aufs Wasser.
Dienstag Morgen frühstückten wir bei herrlichem Wetter. Diesen Morgen war jedoch Retten und Bergen im Wildwasser angesagt, mit einer Sondergenehmigung schwammen wir ein Stück des Kanals an einem Wurfsack befestigt hinunter. Wir lernten, wie wir im Falle eines Falles gerettet werden. Diejenigen die schon „gerettet“ worden waren, sind von Martin, Moritz oder Matthias im Zweier chauffiert worden.
Wieder am Haus angekommen gab es Mittagessen, nach einer Mittagsruhe ging es mit alter Kraft wieder auf den Kanal zum Paddeln.
Am Abend sind die Eltern und einige Kinder nach Hüningen in die Stadt gegangen. Sie wollten an den Rheinstrand, welcher sich jedoch als steiniges mit Entengrütze übersätes Ufer entpuppte. Chiara, Anna Lena und Jule sind ihnen nachgegangen, allerdings haben sie die anderen und den Rheinstrand nicht gefunden. Immerhin waren sie aber am Rhein und kamen wieder nach Hause. Danach ging es aber sofort ins Bett, um ausgeschlafen zu sein.
Der  25.06.2008 war etwas anders geplant, zwar gab es erst mal Frühstück und danach wurde gepaddelt. Aber nach dem Mittagessen hatten wir anderes im Sinn. Erst wurden unsere Gesichter mit schwarz-rot-goldenen Farben bemalt, dann haben wir unsere zahlreichen Deutschland-Flaggen genommen, welche schon die ganze Woche unser Haus schmückten und sind aufgebrochen zum Public Viewing  nach Basel. Dort schauten wir uns das  Fußballspiel Deutschland – Türkei an. Am Rhein hatten wir zum Glück einen tollen Platz, von dem aus wir super auf die riesige Leinwand an der Brücke blicken konnten. Nach dem Spiel wurde gefeiert. Deutschland hat ja schließlich gewonnen. Moritz, Matthias und Martin feierten noch so lange, dass wir sie gar nicht mit nach Hause nahmen. Die drei fanden aufgrund Moritz´ Sprachkünsten eine nette, französische Fahrgelegenheit nach Hause.
Der nächste Tag war der letzte Tag. An diesem Tag haben wir etwas Besonderes gemacht: Wir sind mit River Boogies den Wildwasserkanal runtergefahren. Das hat wirklich allen soviel Spaß gemacht, dass wir gleich fünf bis sechs Mal hinunter geschwommen sind. Nach dem anschließenden Mittagessen traten wir die Heimreise an.

 

 

Altherren Paddeltour auf dem Main | 07.-12.06.2008

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Revolution bei den alten Herren. Erstmals reiste bei der traditionellen Tour der alten Paddler mit dem Durchschnittsalter von knapp über 60 Jahren eine erheblich jüngere Frau mit. Dazu ist unsere Mitfahrerin Odette noch aus dem Ländchen. Weitere Canadierfahrer waren Heiner und Hermann. In ihren Einer-Kajaks fuhren Klaus, Hansjörg und Wolfgang. Die Tour war wie so oft von Hansjörg genau vorbereitet worden. Am Samstag den 07. Juni wurden vormittags in Ruhe die Boote und die Campingausrüstung bei Hermann gepackt. Gleichzeitig galt es das Grillfeuer zu schüren für den Abschiedsschmaus mit unseren Frauen, die lieber nicht mit in die Wildnis reisten.
Die Anreise zum Ausgangspunkt der Paddeltour in Lohr, Entfernung 270 km, wurde dann locker am Nachmittag bewältigt. Zur ersten Übernachtung beim
TSV Lohr brauchten die Zelte nicht aufgebaut zu werden. Wir konnten im historisch zu bezeichnenden Holzbootshaus des TSV dann etwa die halbe Nacht schlafen, da im nebenan liegenden Freiband eine Riesenparty mit mehreren Musikbühnen in Anlehnung an „Rock am Ring“, stattfand. Nach dem opulenten Frühstück am Sonntag ging es endlich los. Die selbst zu bedienende Sportschleuse Nr. 29 war auf der Strecke bis Marktheidenfeld zu überwinden. Wir erreichten das Bootshaus der dortigen Rudergemeinschaft rechtzeitig vor dem sich zusammenbrauenden Gewitter. Übernachtung in den Zelten war angesagt. Das Boothaus ist top ausgestattet. Im Saal ist sogar ein Achter-Ruderboot in der Ansicht -von unter Wasser-, sozusagen aus der Fischperspektive, einschließlich der Wellenbildung, an die Decke gemalt und entsprechend beleuchtet.
Bedauerlicherweise ereignete sich noch ein Unfall mit unserer Vorratskiste. Hierbei gingen mehrere Gläser der überreichlichen Auswahl an Hausmacher-Marmelade zu Bruch. Am Montag paddelten wir weiter bis zum Kanu-Club Wertheim. Auf dieser Strecke musste zweimal geschleust werden. Auch an diesem Bootshaus war ein bauliches Schmankerl zu bewundern. Die Eingangstür des Bootshauses ist mit einem aus dem vollen geschnitzten Paddel als Griff verziert. Tags darauf steuerten wir den einzigen Campingplatz auf der Fahrt in Stadtprozelten an. Es fand sich nur noch eine kleine gerade ausreichende Fläche für die Zelte am Eingangsbereich der Anlage. Das schwüle Wetter der letzten zwei Tage hatte uns arg zugesetzt. Im Schatten genehmigten wir uns halbe Hähnchen vom Autogrill, mit den entsprechenden fettigen und des weiteren flüssigen Zutaten, in Form von Rotwein aus dem Supermarkt.
Am Mittwoch hieß nun endlich das Ziel Miltenberg, eine seit dem frühen 13. Jahrhundert bedeutende Stadt. Genächtigt wurde auf dem Gelände des Ruderclubs. Da wir nur gewohnt sind warm zu duschen entschlossen wir uns, weil die Gasflaschen des Clubs leer waren, abends nicht unter die Brause zu gehen. Diese Entscheidung sollten wir aber auf der weiteren Tour noch bereuen. Zunächst besichtigten wir am frühen Abend die aus der Renaissancezeit stammende Burganlage und die Altstadt. Traurige Berühmtheit erlangte Miltenberg vor 400 Jahren, da hier während der Hexenverfolgung 200 Menschen umgebracht wurden. Nach unserer Klettertour zur Burg ließen wir uns zur Krönung des Abends in der seit dem Mittelalter bekannten Fürstenherberge „Gasthaus zum Riesen“ nieder, um mal wieder ordentlich zu essen und zu trinken.
Am Donnerstag stand mit 30 km, einschließlich dreimal schleusen die längste Etappe auf dem Programm. Ziel sollte der Campingplatz Sulzbach sein. Mittags kehrten wir in Wörth bei einem Pizzabäcker, den Jörg aus vergangener Zeit kannte, ein. Am Nachmittag trübte das Wetter ein und wir bekamen viel Gegenwind. Gegen Ende der Etappe fing es an zu regnen. An der angegebenen Stelle des Campingplatzes waren nur verdächtig wenige stationäre Campingbehausungen auszumachen. Wir waren alle ziemlich platt, wollten raus aus den Booten und nur noch unter ein trockenes Dach. Klaus stieg als erster aus um die Lage zu erkunden. Die Auskunft eines Campers in unserem Alter: „Hier war einmal ein Platz, wir haben Bestandschutz, Wasseranschluss gibt es nicht. Wenn ihr wollt, könnt ihr eine Nacht auf meinem Gelände zelten“. Wegen des miesen Wetters bauten wir schnell unsere Zelte auf und waren dann Gäste im Wohnwagenvorzelt. Ein Stromaggregat sang im Hintergrund bei Dauerregen sein Lied. Wir sahen das EM Fußballspiel Kroatien gegen Deutschland und vernichteten den mehrtägigen Biervorrat des Gastgebers. Mit zunehmendem Bierkonsum fühlten wir uns dann im Laufe des Abends in unserer Haut wieder wohler.
Am Freitag folgte sozusagen noch eine Kurzetappe, mit der ins gesamten achten Schleuse, bis Aschaffenburg. Gegen Mittag erreichten wir das Sportgelände des SSKC Poseidon. Hier ging es nach 70 Stunden endlich wieder unter eine ordentliche Dusche. Während unsere zwei Autofahrer per Zug die Autos aus Lohr abholten, besichtigten die übrigen die imposante Vereinssportanlage für mehrere Wassersportabteilungen und aßen im Vereinslokal zu Mittag. Danach hieß es verladen der Ausrüstung und Heimfahrt in die Eifel. Fazit unserer Maintour: 120 km mit Gepäck in viereinhalb Tagen auf einer mäßig befahrenen Großschifffahrtsstraße gepaddelt. Die Landschaft des Maintals genossen und am Fluss gelegene Städte besichtig, dazu mehr Eis gegessen als sonst üblich.

 

 

Sauertour Pfingsten 2008

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Abfahrtsrennen Our

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