Turnverein Bitburg 1911 e. V.

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Diverses 2010

Europäischer Paddel-Pass
Durch den Kanuverband Rheinland wurden am Jahresanfang 8 Paddel-Pässe an unsere Übungsleiter ausgestellt. Zur Aus- und Weiterbildung haben wir drei Kurse entsprechend den Vorgaben des Deutschen Kanuverbandes durchgeführt. Nach Abschluss der Lehrganges in Hünningen erhielten 8 Jugendliche des Vereins einen Paddel-Pass. Des weiteren bildeten wir eine Gruppe von 8 Teilnehmern der Fa. Naturcamp Eifel aus. Weitere 13 Pässe gingen an Erwachsene unseres Vereins.

Sportabzeichen
Ein Sportabzeichen erwarben von den Schülern Jule Glücks, Nils Köhl, Nico Michels, Josef Weber, Paul Weber und Lenart Brücker.

Nikolausfeier
Wir veranstalteten zum Jahresabschluss die bekannte Nikolausfeier im Bootshaus. St. Nikolaus lies das Jahr noch einmal in Gedichtform Revue passieren und verteilte hierbei Lob und Tadel. In Erinnerung an die sommerliche Schwimmeinlage in der Bootsschleuse Enkirch ließ St. Nikolaus den Vereinskanadier auf den Namen "Schleusenschwimmer" taufen.

 

 

Vereinsmoselfahrt | 04./05.09.2010

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Eine Zweitagestour, an der alle Paddler des Vereins teilnehmen konnten, veranstalteten wir am ersten Septemberwochenende auf der Mittelmosel. Damit möglichst viele sich auf eine Teilnahme einrichten konnten, stand der Termin schon ein halbes Jahr vorher fest. Für die Jüngsten des Vereins ging es zum ersten Mal auf eine größere Wanderfahrt. Hierbei waren die Sicherheitsbestimmungen und Verkehrsregeln der Großschifffahrtsstraße Mosel zu beachten. Es nahmen insgesamt achtundzwanzig Personen im Alter zwischen fünf und siebzig Jahren teil. Hierunter waren entsprechend dem Slogan „Kanusport ist Familiensport“, ganze Familien. Die Boote wurden zu Beginn an der Steganlage in Ürzig zu Wasser gelassen.
Am ersten Tag galt es eine Strecke von vierzehn km bis Traben-Trarbach zurückzulegen. Bei Sonnenschein und angenehmen Temperaturen ging es gemächlich moselabwärts. Vom Fluss aus hatte man einen wunderbaren Blick auf die Orte und Weinlagen von Kinheim, Kröv und Wolf. Der Großteil unserer Gruppe übernachtete abends in der Jugendherberge. Der Rest kam im Bootshaus des Ruder und Kanu Clubs unter. Am Sonntag ging es dann weiter bis zum Campingplatz Zell-Kaimt. Die Strecke war zwanzig km lang.
Nach drei km trafen wir auf die Wehranlage Enkirch. Durch eine Schleusung geht es fast acht Meter abwärts. Der größte Teil unserer Gruppe konnte in der Bootsschleuse die Reise ins Unterwasser antreten. Als die Tore geschlossen waren und der Wasserstand abgesenkt wurde, hatte die Mannschaft unseres großen Kanadiers nicht genügend Abstand zum oberen Tor eingehalten, so dass das Bootsheck bald auf der frei werdenden Kammerwand des Tores aufsaß. In der Folge ging die ganze Schülermannschaft zu einer Schwimmeinlage über Bord. Nun hieß es allen Mut zusammennehmen und etliche Meter auf der glitschigen, senkrecht angebrachten Rettungsleiter in der Schleuse emporklettern.
Nachdem dann das havarierte Boot aus der Schleuse bugsiert und geleert war, ging die Fahrt wie am Samstag an wunderschönen Weinorten - es waren Burg, Rail, Plünderch und Zell - vorbei, bis zur Ausstiegstelle am Campingplatz Kaimt. Hier gab es dann noch Kaffee und Kuchen. Die Jüngsten vergnügten sich derweil auf dem in Sichtweite liegenden Spielplatz. Bald trafen die Autos für die Heimfahrt ein und es hieß alles aufladen, einsteigen und ab nach Hause. Die einhellige Meinung der Teilnehmer: Im nächsten Jahr machen wir wieder eine Gemeinschaftsfahrt.

 

 

Gourmet – Kultur – Paddeltour: Sommertour auf der Lahn | 12.-18.06.2010

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Rechtzeitig, vor der Tourismus-Paddler-Saison, haben wir uns mit acht Mann mit zur sechstägigen Lahntour vom 12. Juni an, aufgemacht. Am Startort beim Kanu Club Wetzlar schlugen wir zu Beginn unsere Zelte auf. Von sachkundiger Kommentierung begleitet baute Klaus hier noch seinen alten Klepper zusammen.
Mit uns hatten noch Ruderer ihre Zelte in Wetzlar aufgeschlagen Da wir eine recht kurze, nur dreistündige Anfahrt hatten, waren wir recht schnell mit allem fertig und konnten so ausgiebig die Stadt besichtigen. Hierbei machten wir eine ansprechende Lokalität für den Abend aus um es uns dort gut gehen zu lassen. In der darauffolgenden Nacht regnete es leicht. Die Lahn hatte durch starke Regenfälle im Oberlauf einen für die Jahreszeit hohen Wasserstand. Es ging daher am Sonntag richtig ab und wir hatten fast keine Lust nach der kurzen Fahrzeit bis Burg Solms die Zelte schon wieder aufzubauen. Aber der Zeltplatz beim Kanuverleiher Rotana und die gebotene Versorgung am Abend mit Gegrilltem und den frischen Backwaren am Sonntag morgen ließen die Stimmung steigen. Heiner ging leicht gekrümmt umher, sodass die stärken Männer zur Behandlung schritten. Auf diesem Platz haben mehrere Bootsverleiher ihr Domizil und die Masse der dort gelagerten Boote ließ erahnen, was in den Sommerferien durch den Kanutourismus auf der Lahn für ein Betrieb sein wird.
Am Montag ging es dann bei schönstem Wetter bis zum Ruderverein Weilburg. Hier konnten wir im Bootshaus übernachten. Die Stadt und das Schloss, das wunderbar auf einem Bergvorsprung liegt, besichtigten wir ausgiebig. Natürlich fanden wir ganz nebenbei wieder ein schönes Plätzen unter Bäumen zum Essen nach dem Motto gut und günstig. Am nächsten Tag stand die längste Etappe mit 25 km bis Runkel auf dem Programm. Am Ausstieg sind wir durch das fehlen eines Steges und der starken Strömung fast vorbeigerauscht. Der öffentliche Campingplatz war auch wieder Standort für etliche kanutouristische Betriebe. Der Standard des Platzes war daher nicht sehr hoch. Das Bistro trug den sinnigen Namen „Zum Canadier“. Beim Stadtgang fanden wir am Bahnhof den richtigen Wirt mit einer mediterranen und leichtem afrikanischen Einschlag versehenen Küche. Am Mittwoch ging es dann bis Diez. Beim Schleusen trafen wir auf eine paddelnde Schülergruppe. Der veranstaltete Wandertag hieß bei ihnen Paddeltag.
Eine ausgiebige Pause machten wir gegen Mittag in Limburg. Hier stand die Besichtigung der Stadt und des Domes an. Danach ging es noch eine kurze Strecke bis kurz vor Diez. Der angesteuerte Campingplatz in Diez war topgeführt. Er lag etwas außerhalb an einem großen Gasthof. Da wir am Tage schon einiges gelaufen waren, kehrten wir direkt hier (recht vornehm) beim Italiener ein.
Am Donnerstag konnten wir noch gerade wie üblich im Freien frühstücken bevor der angekündigte Dauerregen einsetzte. Die Zelte mussten wir nass verpacken und es ging schnell in die Boote. Den ganzen Tag regnete es ununterbrochen in unterschiedlichster Stärke. Ab Diez änderte sich auch das Umfeld der Lahn. Bis hierher herrschte ein abwechselungsreicher Charakter mit offener Landschaft. Ab hier befinden sich die bewaldeten Berge direkt am straßenfreien Ufer. In Laurenburg wollten wir in der nähe des Bahnhofs zelten und die Autos nachholen. Unter einem Vordach am Zeltplatz konnten wir uns endlich etwas Trockenes anziehen. Da das Wetter für den nächsten Tag keine Besserung versprach, wurde nach dem Abholen der Autos die Paddelausrüstung verladen und die Heimreise angetreten. Immerhin konnten wir ohne die fehlende Strecke bis Nassau 88 km in den Fahrtenbüchern verbuchen.

 

 

Bitburger Kanute bei Deutscher Meisterschaft auf dem Siegerpodest

image001Unser Abteilungsleiter Martin Vogler erreichte zweimal das Siegerpodest bei den Deutschen Meisterschaften im Wildwasserrennsport. Die Meisterschaften fanden auf der Saalach bei Lofer in Österreich statt. In der Masterklasse A, der Altersklasse dreiunddreißig bis vierzig Jahre erreichte er im Kajak bei der Sprintentscheidung sowie auf der klassischen Langstrecke jeweils den dritten Rang. Hierdurch feierte er eine eindrucksvolle Rückkehr auf der großen Bühne des Wildwasserrennsports.
Den Anstoß, noch einmal an der Deutschen Meisterschaft teilzunehmen, kam hierbei von zwei jungen, erstmals in der Seniorenklasse startberechtigten Sportlern der Trierer Kanufahrer. Sebastian Romberg, zurzeit bei den Sportfördergruppe der Bundeswehr in Oberstdorf und der superschnelle Abiturient Peter Schumacher aus Föhren, er gehörte im Vorjahr zur Junioren Nationalmannschaft, wollten ein Dreierteam aus der Region für die Mannschaftsrennen bilden. Mit Martin Vogler fanden sie einen Partner, der es auch noch einmal wissen wollte.
In der Starterliste wurde das im Namen der Trierer Kanufahrer startende Dreierteam, da es in der laufenden Saison noch nicht in Erscheinung getreten war, auf der Classic Strecke bereits als sechste Mannschaft gestartet. Sie erreichten als erste Mannschaft eine Fahrzeit von unter neunzehn Minuten und lagen damit lange auf dem ersten Rang. Erst die mit ambitionierten Fahrern der Nationalmannschaft gespickten Teams aus Braunschweig, Köln und Fulda schaffte bessere Zeiten. Am Ende reichte es für den sechsten Rang.
Im Sprintrennen, einer Entscheidung, die in zwei Läufen ausgetragen und mit einer Gesamtfahrzeit unter drei Minuten abschloss, klappe es dann noch besser. Mit einer halben Sekunde Rückstand auf die vorplatzierte Mannschaft erreichten die drei den fünften Rang. Bei den Einzelrennen errang Peter Schumacher mit einem achten Platz auf der Classic Strecke und Rang elf in der Sprintentscheidung im ersten Jahr bei den Senioren einen beachtenswerten Einstand. Sebastian Romberg erwischte bei seiner Abfahrt im Classic Rennen nicht immer die optimale Linie und konnte daher nur den fünfundzwanzigsten Platz verbuchen. Besser paddelte er dann im Sprint. Hier erreichte er nur sechs-zehntel Sekunden hinter seinem Vereinskameraden Schumacher den zwölften Rang.

 

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