Turnverein Bitburg 1911 e. V.

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Wildwasserrennen auf der Prüm | 22./23.10.2011

IMG 1429Das 31. Kandi-Malz-Abfahrts- und das 38. Bitburger-Wildwasserrennen auf der Prüm, ausgerichtet von der Kanuabteilung des Turnverein Bitburg, waren traditionsgemäß die letzten Veranstaltungen im Wettkampfjahr.Es haben Sportler aus 31 Vereinen des Deutschen Kanuverbandes sowie Gäste aus Belgien, England und Luxemburg teilgenommen. Die Veranstaltung konnte bei angenehmem Herbstwetter und ausreichendem Wasserstand durchgeführt werden.Am Samstag Nachmittag fand das Abfahrtsrennen auf der landschaftlich reizvollen und bei den Kanuten beliebten Strecke zwischen Wißmansdorf und Oberweis statt. Am Sonntagvormittag fuhren die Schülerklassen zwischen Irrel und Menningen. Die spektakulären Hauptrennen in der Jugend-, Junioren- und Seniorenklassen führte durch die Wasserfälle mit ihrem Ziel in Menningen. Bei diesen Wildwasser-Classic Rennen ging es für die Spitzensportler um die laufende Wertung im Nationalkader des Deutschen Kanuverbandes. Es waren etliche national und international erfolgreiche Fahrer der letzten Jahre am Start.Im Nachwuchsbereich starten für den Turnverein acht Sportler im Schüler- bzw. Jugendalter. Am IMG 1421IMG 1430Samstag erreichten bei den Schülern Altersstufe B Nils Köhl Rang 8 und Paul Weber Rang 10. Josef Weber landete in der Altersstufe A auf dem 9. Rang. In der Jugendklasse kamen Anna Lena Weber auf Platz 6 und Jule Glücks auf dem 11. Rang ins Ziel. Am Sonntag errangen die Schüler B Fahrer Lennart Brücker und Paul Weber die Plätze 13 und 14. In der Altersstufe A konnte sich Josef Weber mit Rang 6 im vorderen Feld behaupten. Joshua Peters erpaddelte einen beachtenswerten 10. Rang. Für die Sicherheit der Fahrer und Zuschauer waren die DLRG Gruppen aus der Region und das DRK an der Rennstrecke im Einsatz.

 

 

Paddeltour in Sachsen | 11.-17.06.2011

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Auch 2011 hieß es bei den alten Herren, die Boote auf den Hänger und "wir sind dann mal wieder weg". Dieses mal wollten wir unseren Horizont über die Sachsen und ihre Herrscher erweitern. Unser Plan lautete: Per Boot auf der Elbe durch die sächsische Schweiz. So reisten wir am Pfingstsamstag los.
Unser erstes Ziel war der Zeltplatz Wehlen des Kanuverein Dresden. Pfingstsonntag setzen wir dann elbaufwärts bei Schmilka unsere Boote ein, um bis zu Campingplatz Wehlen zurück zu paddeln. An der Einstiegsstelle herrschte erheblicher touristischer Betrieb. Wir konnten unsere Boote nur besteigen, indem wir sie aus der flachen und steiningen Uferzone einige Meter in den Fluss hinein schoben. Hierbei wurde festgestellt, dass die Elbe auch heute noch stark verschmutzt ist und unsere östlichen Nachbarn einigen Nachholbedarf beim Kläranlagenbau haben. Anscheinend war unser Freund Heiner dem Druck der interessierten Zuschauer, die uns vom Ufer und dem am Steg liegenden Dampfer aus zusahen, nicht ganz gewachsen, denn er schaffte es nicht, sich in den Kanadier zu schwingen. Er setze sich statt dessen mit einem Aufschrei in die Elbbrühe. Diese Auftaktnummer war zwar sehr gelungen, der Applaus in Form von hämischem Gelächter hielt sich jedoch in Grenzen. Unser erster Eindruck von den Sachsen war also schon einmal positiv. Bei sonnigem Wetter ging es nun dank der Strömung flott die Elbe abwärts vorbei an Bad Schandau. Gegen Mittag legten wir in Königstein an und besichtigten ausgiebig die imposante Festung. Unsere weitere Fahrt führte an den mächtige Elbsandsteinformationen, der Bastei vorbei. Vom Fluss aus genossen wir den "Aufblick". Am Montag ging zunächst die Reise an Pirna vorbei. Beim Schloss Pillnitz stiegen wir zu einer ausgedehnten Pause mit Besichtigung der Anlagen aus. Danach standen noch die Blicke auf die Elbschlösser Eckberg, Lingner und Albrecht bis zu unserem Ziel, dem Bootshaus des Kanuverein Dresden an. Am Dienstag besichtigten wir Dresden. Herbert hatte seinen alten Modellfliegerfreund Kristian als Stadtführer arrangiert. Auf dem Programm standen zunächst die Sehenswürdigkeiten der Altstadt. Dann ging es über die Brücke Blaues Wunder und mit der Schwebebahn nach Oberloschwitz, um von dort einen Blick auf die Stadt zu werfen. Anschließend besichtigten Franz und Herbert noch die in Bau befindlichen Nachbauten historischer Segelflugzeuge als flugfähige Modelle in der Werkstatt von Kristian. Am Mittwoch paddelten wir dann die längste Strecke mit 33 km bis zum Bootshaus der SG Kanu Meißen. Zunächst ging es an dem Altstadtpanorama Dresdens vorbei. In Radebeul sieht man dann etliche stattliche Villen vom Fluss aus, die anzeigen, das hier bekanntermaßen nicht die ärmsten Deutschen wohnen. Wir bekamen Moseltourgefühle als hier vermehrt die Weinhänge des nördlichsten Weinanbaugebietes an uns vorbeizogen. Am Abend wurde dann die Porzellanstadt Meißen besichtigt. Wir erklommen noch den Burgberg und genossen Meißen im Abendlicht. Am letzten Tag ging es noch bis Riesa. Hierbei machte unseren zwei Kanadiern der berüchtigte Gegenwind in dem sich öffnenden Elbetal einige Mühe. Beim Wassersportverein Riesa bauten wir noch einmal unsere Zelte auf. Am späten Nachmittag gab es das erste starke Gewitter. Wir hatten Angst, dass unsere Zelte davonfliegen. Am Freitag den 17. Juni reisen wir um einige Erlebnisse und Eindrücke reicher nach Hause.

 

 

Bitburger Martin Vogler Deutscher Meister im Wildwasser

Martin VoglerUnser Abteilungsleiter hat seinen zweiten DM Titel im Kajak-Einer bei den Wildwasserfahrern erreicht. Nachdem er im Vorjahr jeweils als Zweiter auf dem Siegerpodest stand, siegte er in diesen Jahr im Wildwasserrennsport in der Masterklasse A, der Altersklasse der über dreiundreißigjährigen im Sprintrennen und erreichte auf der klassischen Langstrecke Rang 2 bei den Kajakfahrern.
Die Meisterschaften fanden im Mai auf der Brandenberger Ache bei Kramsach in Tirol statt. Zusammen mit den Sportlern Sebastian Romberg und Peter Schumacher von den Trierer Kanufahrer trat er auch im Mannschaftsrennen in der Seniorenklasse an. Diese im Namen der Trierer Kanufahrer gestartet Dreiermannschaft vertrat wie im Vorjahr im Mittelfeld jeweils auf Rang 6 platziert, einmal mehr erfolgreich den Kanu- verbandes Rheinland.
Zu ihrem ersten Auftritt bei den Deutschen Meisterschaften in den Jugendrennen reisten Anna Lena Weber und Josef Weber von den Nachwuchsfahrern des Turnvereins mit nach Kramsach. Für Anna Lena reichte es bei der weiblichen Jugend im Sprint für Rang 13 und auf der langen Strecke für Rang 10. Bei den Teilnehmern im Schüleralter errang Josef jeweils Rang 18. Für beide war es ein gelungener  Auftritt im Mittelfeld auf alpinem Wildwasser bei der Deutschen Meisterschaft, mit dem auch die Nachwuchsarbeit in der Kanuabteilung belohnt wird.

 

 

Kanutag 2011 aus Anlass 100 Jahre Turnverein Bitburg | 14.03.2011

kanutag2011Der Turnverein Bitburg 1911 e.V. feierte in diesem Jahr sein 100-jähriges Bestehen. Die Abteilung Kanu richtete aus diesem Anlass den Kanutag 2011 seines Fachverbandes Kanuverband Rheinland e. V. aus. Die Tagung fand im Dorint Seehotel am Stausee Bitburg, in der Nachbarschaft des Boothauses der Bitburger Kanuten statt. Die Abteilung besteht seit 38 Jahren und betätigt sich im Wildwasser Rennsport sowie Freizeitsport mit den Schwerpunkten Wildwasser und Wanderfahrten. Die Gründer der Abteilung haben die Eignung der Prüm für Abfahrts- und Wildwasser Rennen erkannt und es wird schon seit 1973 ununterbrochen das in ganz Deutschland und dem benachbarten Ausland bekannte „Bitburger Wildwasser Rennen“ durch die Wasserfälle der Prüm vom TV Bitburg ausgerichtet. Dieses Engagement zeichnet die Abteilung besonders aus.
Zum Kanutag am 14. März kamen etliche Gäste aus Verwaltung und Sport. Der Vorsitzende des TV Bitburg Dr. Horst Werner begrüßte das Präsidium des Kanuverband Rheinland unter der Leitung von Michael Weber und die Delegierten der Kanuvereine. Ferner begrüßte er als Vertreter des Kreises Bitburg-Prüm, Paul Lentes, die erschienenen Bürgermeister Joachim Kandels (Stadt Bitburg), Josef Jung (VB Bitburg Land) und Moritz Petry (VB Irrel). Von Seiten des Sports nahmen die Präsidentin des Landes Sportbundes Karin Augustin, der Vizepräsident des Deutschen Kanuverbandes Werner Homann, vom Kanuverband Nordrhein Westfalen der Vizepräsident Bernhard Verhoef und als Repräsentantin der Luxemburgischen Kanu Föderation Odette Wagner teil. Die Bürgermeister brachten in ihren Grußworten besonders zum Ausdruck, dass der organisierte Sport den Tourismus in der Eifel belebt. Bernhard Verhoef stellte die Wichtigkeit der Wildwasser Veranstaltung für den Rennsportkalender der deutschen Wildwasser Szene heraus und bedankte sich beim TV Bitburg für die fast 40 jährige Ausrichtung dieser, von den Kanuten aus Nordrhein Westfalen stark besuchten Veranstaltung. Odette Wagner ging auf die bestehende gute nachbarliche Zusammenarbeit ihres Verbandes mit den Kanuten aus Trier und Bitburg ein. Sie zitierte Aussagen aus einem Buch, aus denen zu erkennen ist, dass die Sauer bereits seit 80 Jahren ein beliebter Paddelfluss ist.
Die Gründungsmitlieder unserer Abteilung Herbert und Hermann Josef Schneider wurden vom Präsidenten Michael Weber für ihr hohes Engagement im Kanusport auf Vereins- und Verbandsebene geehrt und mit der Goldenen Ehrennadel des Kanuverband Rheinland ausgezeichnet. Hansjörg Ziemehl wurde für seine sportliche Leistung mit dem goldenen Wanderfahrerabzeichen geehrt. Den Gästen hatten die Kanuten des TV Bitburg eine vielfältige Präsentation über 38 Jahre Kanusport mit Bootsmaterial, Bildern und Videofilmen gezeigt.

 

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